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Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben

der Stabsbereich Chancengleichheit hat für die Beschäftigten der Kirchenverwaltung eine Broschüre mit dem Titel „Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben“ erstellt. Darin enthalten sind im ersten Teil rechtliche Regelungen die für alle Beschäftigten der EKHN gelten. Der zweite Teil stellt Vereinbarungen dar, die innerhalb der Kirchenverwaltung gelten.

Hier die Broschüre: Broschüre Work-life-balance.Druckvorlage

Wir haben eine Notfallmappe für Sie zusammengestellt, die alle wichtigen Infos in Bezug auf Pflege von Angehörigen u.s.w. enthält.

„Ich bin vorbereitet“ Notfallmappe

Wir beraten Sie gern, wenn auch Sie Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben planen.

ElterngeldPlus

Die Regelungen für das ElterngeldPlus gelten für die Eltern, deren Kinder ab dem 1. Juli 2015 geboren wurden.

ElterngeldPlus soll die Kombination von Teilzeitarbeit und Elterngeldbezug vereinfachen. Während der Teilzeitarbeit können Eltern doppelt solange Elterngeld beziehen als bisher. Aus einem Elterngeldmonat werden 2 ElterngeldPlus Monate.

Das ElterngeldPlus ersetzt das wegfallende Einkommen abhängig vom Voreinkommen zu 65 bis 100 Prozent – wie das bisherige Elterngeld auch.

Das ElterngeldPlus darf nicht die Hälfte des Elterngeldbetrages übersteigen, welcher Eltern ohne Teilzeitarbeit zusteht.

Das ElterngeldPlus soll flexiblere Möglichkeiten schaffen, Elternzeit und Teilzeitarbeit miteinander zu vereinbaren und partnerschaftlich zu gestalten.

Das ElterngeldPlus kann auch von Alleinerziehenden in Anspruch genommen werden.

ElterngeldPlus muss schriftlich beantragt werden. Jeder Elternteil kann für sich einmal einen Antrag auf ElterngeldPlus stellen. Der jeweilige Antrag kann bis zum Ende des ElterngeldPlus-Bezuges geändert werden. Die zuständige Elterngeldstelle für den zuständigen Kreis oder kreisfreie Stadt findet man unter „Familie Regional“.

Beispiel:

Mareike Nieberle arbeitet als Sachbearbeiterin im öffentlichen Dienst und kommt auf ein Netto-Monatsgehalt von 2200 Euro. Bei voller beruflicher Unterbrechung nach der Geburt hätte sie einen Elterngeldanspruch auf 1430 Euro pro Monat, insgesamt würde sie in zwölf Monaten mit 17 160 Euro gefördert.

Mareike Nieberle möchte aber auch nach der Geburt ihres Kindes in Teilzeit weiterarbeiten und zwar zu 75 Prozent, womit sie auf ein Einkommen von 1650 Euro pro Monat käme. Bei der bisherigen Elterngeld-Regelung bei Teilzeit hätte sie ein Jahr lang Anspruch auf 357,50 Euro Elterngeld pro Monat gehabt, was sich über den Einkommenswegfall von 550 Euro pro Monat berechnet (65 Prozent davon sind 357,50 Euro). Insgesamt hätte sie in zwölf Monaten 4290 Euro Elterngeld erhalten.

Mit dem Elterngeld Plus hat Mareike Nieberle nun 24 Monate lang Anspruch auf diese 357,50 Euro Elterngeld. Sie bekommt also insgesamt über 24 Monate eine Förderung von 8580 Euro.Quellen:

http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=211804.html

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/familie,did=207628.html

http://www.familie.de/eltern/elterngeld-plus-700543.html