Kategorie-Archiv: Gender

Info: Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche e.V. (HuK)

Die Arbeitsgruppe HuK will die volle Teilhabe von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Queeren (LGBTQs) am kirchlichen und gesellschaftlichen Leben. Als Zeuginnen und Zeugen der befreienden Botschaft von Bibel und persönlicher Gotteserfahrung abeitet die HuK:

  • am Abbau von Vorurteilen gegenüber und Diskriminierung von LGBTQs innerhalb der Kirche,
  • für die Vollständige berufliche Gleichstellung mit heterosexuellen Biomännern und -Frauen,
  • gegen die Diskriminierung von HIV-Positiven und an AIDS Erkrankten,
  • an der Schaffung von Räumen, um als LGBTQs Spritualität zu teilen, und
  • an der Erkennbarkeit von uns als Christinnen und Christen innerhalb der LGBTQ-Gemeinschaft.

Auf der Homepage der HuK finden Sie nähere Informationen: www.huk.org

Infos und Termine der Regionalgruppe Darmstadt finden Sie unter: www.huk.org/cms/front_content.php?idcat=131

 

 

Farbe bekennen – Flagge zeigen 2015

Am 15. August 2015 wird der „Christopher-Street-Day“ in Darmstadt mit vielfältigen Aktionen gefeiert. Aus diesem Anlass hängt an vielen öffentlichen Gebäuden und Firmen Darmstadts eine Regenbogenfahne – als Zeichen der Solidarität mit Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung und Identität und zugleich als Zeichen der Vielfalt, gegen jede Form der Dis-kriminierung. Erstmals wird auf Initiative des Stabsbereichs Chancengleichheit auch das Ge-bäude der Kirchenverwaltung mit der Regenbogenfahne versehen sein.

Der „Christopher-Street-Day“ (CSD) erinnert an den ersten bekanntgewordenen Aufstand von Homosexuellen und Menschen mit anderen sexuellen Orientierungen gegen die Polizei-willkür in der New Yorker Christopher Street am 28. Juni 1969. Daraus ist eine weltweite Bewegung geworden, im Sommer eine Demonstration für die Rechte von Homosexuellen und Transgender zu veranstalten.

Die hessen-nassauische Kirche setzt sich seit Langem für die Anerkennung homosexueller Partnerschaften ein und wendet sich gegen jede Form der Diskriminierung von Menschen, auch die aufgrund der sexuellen Orientierung. Dabei beruft sich die EKHN auch auf das Po-sitionspapier „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit“ der EKD, das feststellt: „Es zählt zu den Stärken des evangelischen Menschenbilds, dass es Menschen nicht auf biologische Merkmale reduziert, sondern ihre Identität und ihr Miteinander in vielfältiger Weise be-schreibt.“ – Menschliches Miteinander ist viel, viel mehr.

Der biblische Leitgedanke für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ist der, dass Men-schen verbindlich und auf Dauer füreinander da sind und füreinander einstehen, wie Kir-chenpräsident Dr. Jung in einem Interview zum Ausdruck gebracht hat. Hier ist der Link zum Interview: http://evangelischesfrankfurt.de/2015/07/familien-brauchen-rueckhalt-unabhaengig-von-ihrer-form/.

Vom Stabsbereich Chancengleichheit werden wir in Zusammenarbeit mit „CSD Darmstadt – Vielbunt e.V.“ zur Vielfalt von Lebensformen im Dezember dieses Jahres eine Veranstaltung anbieten. Hier wird auch über unterschiedliche Geschlechteridentitäten und sexuelle Orien-tierung diskutiert und aus kirchlicher Sicht dazu Stellung genommen werden.

Unter anderem wird der Hamburger Journalist Christian Deker über seine Recherchen für „Panorama“ zu den Themen „Homosexuellen-Heilung“ und Homophobie berichten.

Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie bereits heute herzlich ein. Eine ausführliche Einladung folgt.

Anita Gimbel-Blänkle

Gleichstellungsatlas

Der Atlas zur Gleichstellungsatlas , der am 8. März 2015 erschienen ist, gibt einen Überblick über die Gleichstellung von Männern und Frauen in der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Herausgegeben wurde der Atlas vom Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie in Kooperation mit der Konferenz der Frauenreferate und Gleichstellungsstellen in den Landeskirchen der EKD.

1989 fasste die Synode in Bad Krotzingen den Beschluss eine ausgewogene Repräsentanz von Männern und Frauen in kirchlichen Gremien anzustreben. Im November 2014 stellte Frau Dr. Simone Mantei vom Studienzentrum für Genderfragen aus Anlass des 25- jährigen Bestehens dieser Beschlüsse die Ergebnisse des Gleichstellungsatlasses der EKD Synode in Leipzig vor.

Neben Daten zur Verteilung der Leitungsämter wurden auch Zahlen zum kirchlichen Leben erhoben. Der Atlas enthält auch Informationen über die konkrete Verteilung von Männern und Frauen bei den Beschäftigten in Kirche und Diakonie.

Der Atlas stellt allerdings nur eine Datengrundlage dar. Die Ergebnisse können jetzt in den einzelnen Landeskirchen genutzt und diskutiert werden. Sie müssen interpretiert werden und es mussen kirchenpolitische Schlüsse daraus gezogen werden. Wir als Stabsbereich Chancengleichheit werden diesen Prozess in der EKHN begleiten und unterstützen.

Für die EKHN hat der Stabsbereich Chancengleichheit in Zusammenarbeit mit dem Referat Sozialforschung eine kleine Broschüre zusammengestellt die Zahlenmaterial enthält zu Männer- und Frauenanteilen an Leitungsfunktionen, Ämtern und Gremien der EKHN.

Hier können Sie die Broschüre abrufen: EKHN in Zahlen Stand 2015: Flyerneu . Ein aktueller Flyer ist in Arbeit. Hier vorab die Zusammensetzung der neuen Synode und die Zahlen der Synodenmitglieder aus den Propsteien: Synode 2016-2022 Männer+Frauen aus Propstei